Sagisdorf liegt in der Nähe zu Reideburg bei Halle. Es wird 1430 ertmals als Sattelhof erwähnt. Das Lehen über Sagisdorf wird 1476 vom Erzbischof Ernst an die von Rauchhaupts verliehen. Zu diesem Lehen gehören auch viele Teiche, Wiesen und Äcker in den umliegenden Dörfern sowie sächsische Lehnstücke aus dem Amt Delitzsch.

Das oftmals abgebildete Gutshaus in Sagisdorf wurde erst nach 1790 von der Familie von Möllendorf erbaut und hat mit der Familie von Rauchhaupt nichts zu mehr zu tun.

14. Jhd.Henning von Steinfurt ist auf Sagisdorf. Er wird von Albrecht von Dieskau erschlagen.
1358Conrad von Dieskau erlangt Sagisdorf vom Erzbischof Otto im Zuge der Versöhnung mit der Familie von Steinfurt.
1430Peter von Schköln
1440Dietrich von Zerbst (oder von Zernitz)
1476Die drei Brüder Meinhard[4], Thimo[5] und Hans[3] von Rauchhaupt werden belehnt. Andere Quellen besagen, das Hans[3] Dietrich von Zerbst den Sattelhof abkaufte.
1486Da mit Reideburg belehnt verkauft Hans[9] Sagisdorf an seinen Bruder Heinrich[14]
- 1604Rudolf von Rauchhaupt [999] stirbt als Besitzer von Sagisdorf, wird in Reideburg begraben.
1604 - 1609Thymo V von Rauchhaupt [165]
- 1625Christoph d. Jüngere von Rauchhaupt [181]
- 1677Hans Heinrich von Rauchhaupt [270]
- 1685 Gustav Volrad von Rauchhaupt [247]
- 1790 Thimo von Rauchhaupt [1313]
1790Verkauf der ruinösen Burg in Sagisdorf von der Familie von Rauchhaupt an die Familie von Möllendorf
danachDie Familie von Möllendorf bricht das mit einem Erdwall umgebene Haus ab und errichtet ein neues Gutshaus
1817Ludwig (II) Timon Moritz von Werder [1042] kauft Sagisdorf von der Familie von Möllendorf zu einem Preis von 23.000 Talern.
danachDie Familie von Werder Erweitert das Gutshaus rechts und links.
2009Das ruinöse Gutshaus steht immer noch. Das Dach ist in grossen Teilen kaputt.



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