Ketschenbach liegt 2 Kilometer westlich von Neustadt bei Coburg. Das alte Haus (Schloß) war ein großes eingeschossiges, steinernes Haus. Es soll einen riesigen Keller gehabt haben, in dem angeblich ein mit zwei Paar Ochsen bespannter Wagen bequem hätte umwenden können.

Evtl. gehört hierzu auch "Rotenhof" das 1781 nach Einberg eingepfarrt war. Damals gehörte es auch den von Rauchhaupt.

1317 Als Keyzenbach erstmalig. Landsherr ist der Graf von Henneberg
1497 Ketschenbach ist freies Rittergut
1551 Erasmus von Staffelstein verkauft Ketschnbach (Schloss und Gut) an Mathes von Rosenau
1713 Schloß und Gut Ketschenbach wird von Johann Christian von Roseneau an seinen Schwager und Hauptmann Volrath Tiemann von Rauchhaupt.
1724 Gestungshausen hat einen Teilbesitzer "Rittergut Ketschenbach"
1738 Siehe "Die von den Brüdern Rauchhaupt über das Rittergut Ketschenbach getroffene Kaufentscheidung und Überweisung" im "Lehenhof, Findmittel der Staatlichen Archive Bayerns, Staatsarchiv Coburg"
1781 Ketschenbach in "Topographie des Herzoglich-Sachsen-Koburg-Meiningischen Antheils an dem Herzogtum Coburg". Es gehörte derzeit dem Saalfeldischen Kammerjunker und Lieutnant Franz Dietrich Anton von Rauchhaupt.
1830 Das hochverschuldete Gut muss von den von Rauchhaupts verkauft werden.
1817 - 1846 Die Familie von Rauchhaupt ist noch Teilbesitzer von Gestungshausen.
ca. 1855 Bei einer Höhenbestimmung Ketschenbachs (1082 über NN) wird es als Stammschloss der Familie von Rauchhaupt erwähnt.
05.1886 Eine Feuersbrunst die man dem Pächter Luther anlastete vernichtet das Schloß.
1896 Auf dem alten Schloßgelände wird eine Schule gebaut.



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